Im Antrag der Fraktionen SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP stellen sie die Notwendigkeit eines Aufbruchs fest. Die Landwirtschaft soll klima-, umwelt- und tiergerechter werden. Den Tierschutz sprechen sie damit an, was begrüßenswert ist. Allerdings erwähnen sie lediglich die Haltungskennzeichnung, die auch den Transport und die Schlachtung umfassen soll, genauer. Weitere tierschutzrelevante Aspekte benennen sie nicht.
"In dieser Legislaturperiode wird der dringend notwendige Aufbruch hin zu einer klima-, umwelt- und tiergerechten und ökonomisch tragfähigen Landwirtschaft sowie einer zukunftsfähigen und gesunden Ernährungspolitik erfolgen."
"Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf, im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel insbesondere folgende Maßnahmen umzusetzen: ab 2022 eine verbindliche Tierhaltungskennzeichnung einzuführen, die auch Transport und Schlachtung umfasst."
Antrag: Landwirtschafts- und Ernährungspolitik im Aufbruch (Drucksache 20/491)