Alexander Radwan bezeichnet den im Koalitionsvertrag festgeschriebenen Umbau der "Nutztierhaltung" als „ideologischen Feldzug gegen die Viehhaltung“ und als "nichts weniger als einen Angriff auf unsere Landwirtschaft".
Er kritisiert dabei den geplanten Umbau der Tierhaltung hin zur Klimaneutralität sowie eine Steuer für den CO2-Ausstoß in der Rinderhaltung. Radwan ist der Meinung, wenn Butter und Rindfleisch als klimaschädliche Produkte "gebrandmarkt" würden, könne man die traditionellen Strukturen und die schöne Landschaft gleich vergessen.
Den Schutz der Tiere, die von einem Abbau der Tierhaltung ebenso profitieren würden, thematisiert er nicht. Im Fokus seiner Befürchtungen stehen ausschließlich die Landwirt*innen. Dass ein sozialgerechter Umbau und Abbau der Tierhaltung angesichts der Klimakrise nötig und möglich ist, benennt er nicht als Alternative.