Das Europaparlament fordert eine Einführung einer verpflichtenden Herkunftskennzeichnung von Fleisch. Alois Rainer (CSU) kritisiert mit der CSU-Landesgruppe im Bundestag diese Forderung. Die Herkunftskennzeichnung stünde dem Verbraucher*innenschutz gegenüber. Laut Rainer müssten die Verbraucher*innen Mehrkosten tragen ohne einen Mehrwert zu erhalten. Er geht sogar einen Schritt weiter und sieht die Gefahr, dass die Kosten der Kennzeichnung für Investitionen in "tiergerechtere" Ställe fehle. Zudem seien kleine und mittelständische tierhaltende Betriebe besonders betroffen.
"Rainer ergänzte, Verbraucher müssten die Kosten einer solchen Regelung tragen, ohne dafür einen Mehrwert zu erhalten. Ferner gehe die Kennzeichnung zu Lasten der Tiere, denn das Geld fehle am Ende für sinnvolle Investitionen in modernere, tiergerechtere Ställe, für mehr Auslauf und bessere Fütterungsanlagen."