Astrid Damerow (CDU/CSU) kritisiert in ihrer Rede die Bundesregierung für die finanzielle Benachteiligung der Fischereiindustrie, die durch Kürzungen bei den Einnahmen aus Offshore-Windenergieflächen entstehe. Sie hebt Herausforderungen der Branche hervor, darunter veraltete Fangflotten, bedrohte Fischbestände und der Verlust von Fanggebieten. Damerow betont, dass die Fischerei dringend finanzielle Unterstützung benötige, um "nachhaltiger" zu werden und umweltschonende Fangmethoden umzusetzen. Sie kritisiert, dass die Regierung die Fischerei nicht in ihre Entscheidungen einbeziehe und fordert die Rücknahme der Kürzungen, um die Fischereiwirtschaft an Nord- und Ostsee zu erhalten.
Damerows Rede zeigt einen klaren Fokus auf die wirtschaftlichen Interessen der Fischereiindustrie, ohne das Leid der Fische und anderer Meerestiere zu thematisieren. Ihre Forderung nach finanzieller Unterstützung zur Förderung nachhaltiger Praktiken könnte zwar langfristig dem Schutz der Fischbestände und der Meeresumwelt dienen. Dies erfolgt aber nicht zum Schutz der individuellen Tiere, sondern um die Fischerei für die Zukunft zu sichern. Langfristig sollten Anreize für eine Transformation der Branche geschaffen werden beispielsweise in Form von Ausstiegsprämien.