Auf der Internetplattform abgeordnetenwatch.de argumentiert Claudia Tausend (SPD) für die Fristverlängerung der betäubungslosen Ferkelkastration. Für sie persönlich sei die betäubungslose Ferkelkastration nicht mit einer artgerechten Tierhaltung vereinbar, jedoch hätte es die Politik in den vorangegegangenen 5 Jahren verpasst eine Lösung zu finden.
Laut Tausend gab es nach der Frist noch keine praktikable Alternativen, die großflächig im Einsatz waren. Dabei missachtet sie allerdings die vielen Betriebe in und um Deutschland, die bereits erfolgreich Alternativen einsetzen.
Zudem schiebt sie wie so oft das Argument vor, dass wenn Deutschland einen höheren Standard einführe, die betäubungslos kastrierten Ferkel aus dem Ausland importiert würden. Das kann in einer progressiven Tierschutzdebatte kein Argument sein.
Sie hätten es als Partei geschafft, dass das Bundeslandwirtschaftsministerium dazu verpflichtet ist, innerhalb der nächsten beiden Jahren die Voraussetzung für die Alternativmethoden flächendeckend zu schaffen.