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24.05.2021 | Öffentliche Kommunikation
Bund

Damerow erklärt Abstimmung zum Insektenschutz

Hintergründe

Astrid Damerow (CDU) erklärt, warum sie gegen den ursprünglichen Entwurf des sogenannte Insektenschutzgesetz gestimmt habe.
Es fehle jede qualitative wissenschaftliche Grundlage. Alle Maßnahmen wären allein auf die Landwirtschaft ausgerichtet und mache diese damit zum Sündenbock. Zudem wurde sich der falschen Instrumente bedient: Ordnungsrecht, Eingriffe und Auflagen.
Es sei doch selbstverständlich, dass die Landwirtschaft ein eigenes Interesse daran habe, die Bestäubungsleistung der Insekten nicht zu verlieren. Daher würden bereits heute die Landwirt*innen mit viel Engagement Initiativen und Maßnahmen zum Insektenschutz praktizieren, aber eben auf freiwilliger und kooperativer Weise.
Fakt sei, dass die Landwirtschaft nur zu rund 26 Prozent für den Rückgang der Insektenbestände verantwortlich sei.

"Es folgten wirklich harte Verhandlungen insbesondere mit unserem Koalitionspartner und dem SPD-geführten Bundesumweltministerium. Wobei wir als Union einen ideologiefreien, kooperativen und ganzheitlichen Insektenschutz, der möglichst alle Ursachen des Rückgangs erfasst, verfolgt haben. Vor allem aber lassen wir nicht zu, dass das Miteinander zwischen Umweltschutz und Landwirtschaft geschädigt wird. Für mich ist klar, Insektenschutz geht nur mit und nicht gegen die Landwirtschaft."
Es wurden daraufhin eine Reihe von Korrekturen vorgenommen, die das Insektenschutzgesetz zu Gunsten der Landwirtschaft aufweicht.


Quelle:

astrid-damerow.de:"Insektenschutz des Bundes" 24.06.2021



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Insektenschutz
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