In der Kleinen Anfrage thematisieren die Politiker*innen von Bündnis 90/Die Grünen die Tierversuche für Botulinumtoxinpräparate (z.B. Botox). Um diese qualvollen Tierversuche zu reduzieren, hat ein Unternehmen die Zulassung für eine weitere tierversuchsfreie Methode zur Testung der Präparate beantragt. Dennoch wurden weitere Tierversuche genehmigt.
"Wenn die Anerkennung der tierversuchsfreien Testmethode der Firma Merz tatsächlich kurz bevor steht, warum werden dann nach Kenntnis der Bundesregierung noch Tierversuche an 90 000 Mäusen genehmigt?"
"In welchem Stadium befindet sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Entwicklung von tierversuchsfreien Testmethoden für Botulinumtoxin B?"
"Welche Schritte unternimmt die Bundesregierung, diesen Prozess zubeschleunigen?"
"Teilt die Bundesregierung die Ansicht, dass die fortgesetzte Durchführung von Chargenprüfungen von für kosmetische Zwecke verwendeten Produkten im besonders schwer belastenden LD50-Test nicht mit dem Tierschutzgesetz und insbesondere dem Staatsziel Tierschutz vereinbar ist?"
Kleine Anfrage: Geplante Tierversuche an 150 000 Mäusen für Botoxpräparate (Drucksache 18/4479)
Antwort der Bundesregierung: Geplante Tierversuche an 150 000 Mäusen für Botoxpräparate (Drucksache 18/4593)