Hermann Färber lobt das Engagement und die Leidenschaft der Teilnehmenden des Bürger*innenrates zur Ernährung und äußert den Wunsch, dass deren Empfehlungen Gehör finden, selbst wenn sie unbequem seien.
„Ich wünsche ihnen und uns, dass ihre Empfehlungen ein Stück weit gehört werden, auch dann, wenn sie unbequem sind, das ist nicht nur ihr Wunsch, das wäre auch mein Wunsch“
Einige Empfehlungen des Bürger*innenrates, wie ein verpflichtendes und ganzheitliches Tierwohllabel, das den gesamten Lebenszyklus von "Nutztieren" abbildet, eine Verbrauchsabgabe zur Förderung tierfreundlicherer Haltungsformen und die Forderung der Herabsetzung des Mehrwertsteuersatzes für pflanzliche Lebensmittel, zielen darauf ab, das Tierleid in der Landwirtschaft zu verringern und den Tierschutz zu stärken. Diese Maßnahmen könnten Transparenz schaffen und Verbraucher*innen zu bewussteren Kaufentscheidungen motivieren, was langfristig zu einer besseren Behandlung von Tieren führen könnte.
Färbers Zustimmung und seine Bereitschaft, auch unbequeme Empfehlungen zu unterstützen, sind aus Tierschutz-Perspektive positiv zu bewerten. Dies zeigt eine Offenheit gegenüber Veränderungen, die Tierschutz fördern könnten. Dennoch bleibt abzuwarten, inwieweit diese Haltung in konkrete politische Maßnahmen umgesetzt wird, um tatsächlich das menschengemachte Tierleid zu verringern und nachhaltige Verbesserungen im Bereich Tierschutz zu erzielen. Zudem wird aus Färbers Aussage nicht ganz klar, ob er alle Forderungen unterstützenswert findet.
Bürgergutachten zu Ernährung übergeben, Pressemitteilung, 20.02.2024