Julia Verlinden lobt in einem Statement den Entwurf des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes anlässlich der Einigung der Ampel-Koalition in Bezug auf das Gesetz. Sie attestiert dem Gesetz einen großen Fortschritt in Sachen Transparenz bei tierischen Erzeugnissen und sieht es als Teil einer Gesamtstrategie des Umbaus zu einer tier- und klimagerechten, zukunftsfähigen Tierhaltung. Geplant sei des Weiteren eine Novelle des Tierschutzgesetzes.
Transparenz und zumindest bessere Haltungsbedingungen sind zwar zu begrüßen. Verlinden verschweigt aber, dass das Gesetz bisher sehr lückenhaft ist, da mit der Kennzeichnung nur die Haltung von Schweinen während der "Mastphase" bewertet wird. Auch die tatsächlichen Auswirkungen auf das Kaufverhalten sind nicht bekannt. Zudem wird die Tierhaltung für die Zukunft manifestiert und als alternativlos dargestellt, statt ein Ausstieg vorangetrieben.
„Diese verpflichtende Kennzeichnung fünf verschiedener Haltungsformen ist ein großer Erfolg und starker Anfang für die Ampel. Perspektivisch wird dieser Fortschritt vollständige Transparenz bei den tierischen Erzeugnissen bieten."