Ottilie Klein berichtet auf Instagram über ihre Teilnahme an einem Hähnewettkrähen in Berlin-Neukölln und einer Wahl des schönsten Hauskaninchens teil. Sie habe den Preis an den zweitplatzierten "Krähmeister" überreicht und zeigt sich erfreut über die Veranstaltung.
Hähnewettkrähen ist eine Praxis, die Tiere als Unterhaltungsobjekte instrumentalisiert. Der Wettbewerb erzeugt Stress für die Tiere, die in unnatürlicher Umgebung ausgestellt und bewertet werden. Auch die Wahl des "schönsten" Hauskaninchens vermittelt ein problematisches Bild, da Tiere hier nach äußerlichen Kriterien beurteilt werden, was oft mit zuchtbedingten Qualen einhergeht.
Anstatt diese Traditionen unkritisch zu feiern, hätte Klein die Gelegenheit nutzen können, auf artgerechte Haltung, die Problematik von Schönheitswettbewerben bei Tieren und die Verantwortung der Halter*innen aufmerksam zu machen. Ihr Beitrag bleibt oberflächlich und blendet tierrechtliche Aspekte vollständig aus. Ein kritischerer Umgang mit solchen Veranstaltungen wäre wünschenswert gewesen, um für den Schutz und das Wohlergehen der Tiere einzutreten.
Instagram Ottilie Klein, Post vom 05.05.2024