Auf der Internetplattform abgeordnetenwatch.de geht Sönke Rix (SPD) auf die aktuellen Probleme des Tierschutzes ein. Das Tierschutzgesetz müsse modernisiert werden und dazu Eingriffe, wie das Schnabelkürzen oder Schwanzkürzen verboten werden. Sauen sollen zukünftig nicht in Kastenständen, sondern in "tierfreundlichere[n] Verfahren" leben können. Konkrete Umsetzungsstrategien benennt Rix allerdings nicht. Dass es immer noch kein Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration gäbe, liegt laut Rix daran, dass es "keine wirtschaftlich tragbare[n] Lösung[en]" gäbe. Dabei missachtet er die zahlreichen Betriebe in Deutschland und anderen Ländern, die bereits erfolgreich mit Alternativen arbeiten.
"Wir wollen eine nationale und europäische Nutztierstrategie erarbeiten und ein modernes Tierschutzgesetz schaffen, das die Würde und das Wohlergehen der Tiere schützt."
"Eingriffe an Tieren aus rein wirtschaftlichen Gründen, wie das Schnabelkürzen, das Kupieren von Schwänzen oder den Schenkelbrand bei Pferden, werden wir verbieten."