Landwirtschaftlich genutzte Tiere
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Schlecht für Tiere
11.06.2024 | Außerparlamentarische Arbeit
Lokal

Ulrich Lange lädt Gitta Connemann zu agrarpolitischem Dialog auf tierhaltendem Betrieb mit "artgerechter Strohrinder-Haltung" ein

Ulrich Lange (CSU) lädt Gitta Connemann (CDU) dazu ein, einen Bauernhof im Landkreis Donau-Ries zu besuchen und einen "agrarpolitischen Dialog" mit ca. 10 Personen, darunter politische Vertreter*innen der Landwirtschaft, zu führen. Einen Bericht darüber wird anschließend in seinem Namen auf der CSU Kreisverband Donau-Ries Webseite veröffentlicht.

Gelobt wird bei dem Hofbesuch von allen die "artgerechte Strohrinder-Haltung" auf dem besuchten Hof. Bei dieser sei "Tierwohl garantiert", so die einhellige Meinung bei diesem landwirtschaftlichen Informationsgespräch, da die weiblichen Jungrinder sich hier im Außenklimastall frei bewegen könnten, auf Stroh liegen und gentechnikfreies Futter aus eigenem Anbau bekämen.

Es ist zwar positiv, dass hier ein Bauernhof repräsentiert wird, der höhere Tierschutzstandards hat, als die Mehrheit der Tierhaltungen. Festzuhalten bleibt jedoch, dass Welfare Washing betrieben wird und suggeriert wird, dass das Liegen auf Stroh bereits für ein erfülltes Leben ausreiche. Das Leid durch körperliche Ausbeutung und die Tötung der Tiere wird nicht thematisiert. Tierschutz spielt ansonsten eine untergeordnete Rolle.


Quelle:

CSU Kreisverband Donau-Ries; Unsere Landwirtschaft kann Wochenmarkt und Weltmarkt; 25.04.2024



Beteiligte Politiker*innen

Gitta Connemann
Ulrich Lange

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