In einer Bundestagsrede kritisiert Zoe Mayer die Forderungen von CDU/CSU und AfD, dass Wölfe ins Jagdgesetz aufgenommen werden, um sie leichter abschießen zu können als populistisch und nicht zielführend hinsichtlich Weidetierrissen, die sie selbst als Problem anerkennt, jedoch andere Lösungsansätze bevorzugt.
Sie plädiert für Monitoring und Herdenschutzmaßnahmen, die ein Zusammenleben mit Wölfen ermöglichen würden und legt dar, dass in 80% der Fälle von Weidetierrissen kein ausreichender und gar kein Herdenschutz vorhanden gewesen sei.
Zudem weist sie auf die Ironie hin, dass Menschen selbst Tiere töten.
"Zum Abschluss der Debatte muss man sagen, gerade weil die CDU/CSU heute so viel über Tierschutz gesprochen hat: Es ist natürlich die traurige Ironie heute: Wenn der Wolf am Ende die Weidetiere nicht tötet, der Mensch tut es ganz sicher."
Deutscher Bundestag, Mediathek: Wolfsbestandsmanagement, Zoe Mayer, 29.09.2022