Politiker*innen von Bündnis 90/Die Grünen kritisieren in der Kleinen Anfrage die derzeitige Haltung von Sauen. Vor allem die Kastenstandhaltung sei bereits durch gerichtliche Urteile als rechtswidrig eingestuft worden. Das aktuelle Ausmaß der Fixierung von Sauen erfragen sie in der Anfrage. Sie gehen auch auf die Eingriffe an Ferkeln, wie die betäubungslose Kastration ein. Die Bundesregierung ist in allen Themen aufgefordert, Stellung zu beziehen und potentielle Unterstützung zum Ausstieg daraus zu benennen.
"In wie vielen Betrieben in Deutschland werden nach Kenntnis der Bundesregierung wie viele Sauen zumindest zeitweise in Kastenständen gehalten?"
"Welche (Forschungs-)Projekte und Fördermaßnahmen zur freien Abferkelung werden von der Bundesregierung konkret in welchem Umfang finanziert?"
"Ist nach Auffassung der Bundesregierung eine Aktualisierung der Bundesgesetzgebung zu Kastenständen für Sauen notwendig, damit die Schweinehalter bzw. Schweinehalterinnen Rechtssicherheit erhalten?"
"Plant die Bundesregierung eine Neufassung der TierSchNutztV zur Kastenstandhaltung von Sauen?"
"Teilt die Bundesregierung die juristische Einschätzung, dass eine verfassungsrechtliche Rechtfertigung für die betäubungslosen Ferkelkastration ersichtlich fehlt, es sich also um vermeidbares Tierleid handelt […]?"
Kleine Anfrage: Zukunft der Sauenhaltung (Drucksache 19/8145)
Antwort der Bundesregierung: Zukunft der Sauenhaltung (Drucksache 19/8685)