In einem Antrag fordert die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen, dass Präventionsmaßnahmen für Herdentiere gefördert und eingesetzt werden und Wölfe nicht ins Jagdrecht aufgenommen werden. In zahlreichen konkreten Maßnahmen wird der Ausbau des Herdenschutzes, Monitoring und wissenschaftliche Dokumentation gefordert.
Die Abgeordneten setzen sich mit dem Antrag dafür ein, dass präventive Schutzmaßnahmen für Herdentiere zum Einsatz kommen, statt Wölfe in das Jagdrecht aufzunehmen und damit ihre Tötung zu ermöglichen.
So wollen sie den Weg eines möglichst friedlichen Zusammenlebens von Wölfen und Weidetieren gewährleisten und nennen konkrete Maßnahmen, die dafür nötig sind.
Im Bundestag wurde nicht direkt über den Originalantrag abgestimmt, sondern über die Beschlussempfehlung des federführenden Ausschusses. Die Beschlussempfehlung empfahl den Antrag abzulehnen. Eine Ja-Stimme dieser Abstimmung ist also als eine Ablehnung des Antrags zu verstehen. Die Fraktionen CDU/CSU, SPD, AfD und FDP stimmten für die Ablehnung des Antrags. Die Fraktionen Bündnis 90 / Die Grünen und Die Linke stimmten gegen die Ablehnung des Antrags. Eine Ablehnung des Antrags wird als schlecht für Tiere gewertet, eine Befürwortung als gut.